Weihnachtsbaumland Claus Rottstedt

Weihnachtsbaum für die Ronneburg

 

Weihnachtsbaumschlagen auf der Plantage

Samstag, der 18.11. hat für uns schon früh begonnen, zu dritt besuchten wir die Weihnachtsbaumkultur um die Weihnachtsbäume zu schlagen die noch in dieser Woche ausgeliefert werden sollen. Mit ca 2°C war es zwar sehr kalt aber dafür recht trocken, nur der die vom Frost bedeckten Blätter waren noch etwas Nass.

 

Wir schlugen etwa zwanzig 4 -5 Meter Bäume, darunter Nordmanntannen und Fichten. Die Bäume werden in einer Weihnachtsbaum Plantage mit der Kettensäge geschnitten, und vor Ort auf den ersten 20-30 cm  entastet. Jeder geschnittener Baum muss dann zum Feldweg getragen werden, von dort aus können sie eingenetzt werden. Für das einnetzen solch großer Bäume wird eine große Netzmaschiene benötigt.

Christina Rottstedt bereitet das Reisig für das kommende Geschäft vor.

Wenn die Tannenbäume zu groß und zu breit sind um sie mit Manneskraft durch die  Verpackungsmaschine zu ziehen, werden sie mit einem Traktor über eine Kette durch die Tonne gezogen, dies erleichtert die Arbeit sehr!
Sind alle Tannenbäume fertig “eingetütet”, müssen diese nur noch sorgfältig auf den Anhänger geladen werden und sind bereit für die Auslieferung.

Der Tag hat bereits früh begonnen und war noch lange nicht zu Ende ! Höhepunkt des Tages war das schneiden von drei 6 -9 Meter Bäumen. Darunter auch der Baum für den Weihnachtsmarkt für die Burg Ronneburg. Der Historische Weihnachtsmarkt auf der Ronneburg ist durch die Nähe zu Hammersbach für viele unserer Gäste der zweite Stop auf ihrem Adventsausflugtag.

Der neun Meter Baum für die Ronneburg ist einer der  größten Weihnachtsbäume die wir je für einen Kunden fällen mussten. Die Schwierigkeit bei solch großen Bäumen ist es diese sanft zu Fall zubringen, um die Äste nicht zu beschädigen. Über ein Seil gespannt über einen weiteren Baum und am Traktor befestigt fällten wir den Baum, der Baum fiel wie geplant in das Seil hinein,so konnte der Traktor  den Fall des Riesenbaumes bremsen und der Baum geleitete sanft zur Boden.

Am Boden angekommen erkannten wir leider, dass der Baum den sich die Veranstalter der Ronneburg ausgesucht haben, im inneren Braun sind. Für uns war sofort klar, auch wenn dieser Baum von außen, stehend recht schön aussah dieser Baum nicht verkauft werden kann! Der Schreck für uns war groß, früh waren wir schon auf den Beinen ermüdet von der Arbeit und nun mussten wir noch einen anderen Baum fällen. Einer der sich dafür anbot,, konnte von unseren Maschinen nicht verarbeitet werden, wir konnten nicht garantieren, dass dieser sanft fällt und da dieser Baum so ausladend war und wir keine Bäume im Umfeld hatten um diesen zu stützen!

Transport eines 9 Meter Baums für die Burg Ronneburg.

Für uns war klar, Hilfe aus der Nachbarschaft musste her. Das Glück war groß, als wir erfuhren, dass ein Freund der Familie mit seinen großen Traktor mit Frontlader und großen Anhänge in diesem Moment Zeit hatte und uns helfen konnte! Über den Frontlader des Traktors, war es möglich den Baum während des Falls zu stützen. Als der Baum lag, konnte der Baum einfach über die Gabel am vorderen Ende des Traktors aufgenommen und hochgehoben werden – kein vergleich zum mühsamen aufspannen und ziehen des Baumes welches uns als Möglichkeit bleibt. Leicht wurde der Baum auf den Anhänger gehoben, verzurrt und gespannt war der Weihnachtsbaum bereit für seine Tour auf die Ronneburg! Mit dem Traktor waren wir in wenigen Minuten auf der Ronneburg und der Baum konnte abgeladen werden. Mit den Abladen des Weihnachtsbaums vor den Toren der Ronneburg war unser Mega-Projekt abgeschlossen ! Ein anstrengender Tag ging für uns zu Ende.